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Dank
seiner Virtuosität und Vielseitigkeit als
Schauspieler (er absolvierte sein Studium an der
Theaterhochschule in Leipzig) war Peter Bause nicht
nur an seinem Stammhaus, dem Berliner Ensemble,
einer der meistbeschäftigten Schauspieler der
ehemaligen DDR. Auch im Fernsehen war er zu sehen,
er hatte eigene Satire- und Showsendungen.
Von
1970 bis 1978 war er Ensemblemitglied des Deutschen
Theaters, danach acht Jahre lang am Berliner
Ensemble, wo er unter anderem den Feldprediger in
„Mutter Courage“, Galy Gay in „Mann ist Mann“,
Giovanni in „Bezahlt wird nicht“, Paulino in „Ay,
Carmela!“ spielte.
Mittlerweise ist Peter Bause in ganz Deutschland
populär, hatte Engagements am Staatsschauspiel
Dresden (u.a. Lyman in Millers „Talfahrt“, Mr. Jay
in Taboris „Goldberg Variationen“) und am
Volkstheater München (Erzähler im „Kaukasischen
Kreidekreis“, Ziffel in „Flüchtlingsgespräche“ Jean
in dem Musical „Zwei Krawatten“). In Jagsthausen
spielte er die Titelrollen in „Götz von
Berlichingen“ und „Faust“, in Dresden
„Viktor/Viktoria“.
Im
Repertoire hat Peter Bause zudem noch Lesungen mit
Texten von Morgenstern, Brecht und Tucholsky und
Solostücke – wie „Der Kontrabass“, „Der Fall Judas“,
„Tagebuch eines Wahnsinnigen“.
Im
Fernsehen war Peter Bause den Lehrer Dumbeck in
„Unser Lehrer Dr. Specht“ und Hauptrollen in „Ein
Bayer auf Rügen“ und in der Serie „Mordslust“ zu
sehen.
Neben all diesen Verpflichtungen nimmt Peter Bause
sich immer noch die Zeit, als Dozent an der
Hochschule für Schauspielkunst den
Schauspielernachwuchs zu unterrichten. |