Herbert Herrmann
wurde am 7. Juni 1941 in Bern
geboren und wuchs auch dort auf.
Nach Abschluß seiner Schulausbildung
absolvierte er zunächst eine
Schriftsetzerlehre, bevor er sich in
der Schweiz dem Schauspielstudium
zuwandte.
Erste Bühnenengagements erhielt
Herbert Herrmann in Zürich und Bern,
es folgten Engagements am
Renaissance-Theater Berlin, an der
Kleinen Komödie in München (1970),
an den Hamburger Kammerspielen
(1971), an der Komödie im Marquardt
Stuttgart (1980) und an der Komödie
Berlin (1983-1985). Dazu kam eine
Vielzahl von Deutschland-Tourneen.
Trotz seiner regen Theaterarbeit
wurde der Schauspieler aber vor
allem durch das Fernsehen bekannt,
in dem er seit 1975 immer häufiger
Rollen übernahm.
Neben Filmen wie "Sonnenschein-GmbH"
(1978), "Die Quelle" (1979) oder dem
Krimi "Fleisch" (1980) blieb er in
erster Linie als Serienheld den
Zuschauern im Gedächtnis, so mit
"Drei sind einer zuviel" (1977),
"Leute wie du und ich" (1980) oder
"Ich heirate eine Familie" (1983).
Im Jahre 1985 erhielt er im ZDF mit
dem Dreiteiler "Herbert ist
Herrmann" erstmals eine eigene Show.
Wie schon in "Hexenschuß" (1987)
stand er auch in "Trouble im
Penthouse" (1988) gemeinsam mit
Susanne Uhlen als Fernsehliebespaar
vor der Kamera.
Einige Theaterrollen von Herbert Herrmann:
Roussins "La Mamma", "Wie man sich bettet", Shaffers "Party im Dunkeln", Machiavellis "Mandragola", "Sein bester Freund", Maughams "Jane", Molières "Der Geizige", Bruckners "Heroische Komödie", Goetz' "Ingeborg", "Sonntag in New York", Anouilhs "Einladung ins Schloß" (88), Barbara Capells "Mickymaus und Einstein" (89), Neil Simons "Ein seltsames Paar" (90/91), "Verlängertes Wochenende" (92), "Verstehen sie Julia" (93-95), "Mein Vater, der Junggeselle" (96; auch Regie).
