Theater im Rathaus
 45127 Essen

 
     
 Achim Wolff
 
 

Berliner von Geburt. Abitur in Magdeburg.

Student an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Schauspieler an einer Reihe von Theatern, wo es jugendliche Liebhaber zu spielen gab., z.B. den „Romeo“. Mit dem Älterwerden kamen interessantere Aufgaben: „Mephisto“, „Egmont“, „Malvolio“ u.v.a. in Quedlinburg, Greifswald, Brandenburg...

Seit 1983 wieder in der Hauptstadt. Eine Ader für die leichte Muse war seine Empfehlung für „Das Ei“, einst eine sehr beliebte Boulevardbühne im Friedrichstadtpalast. Auf allen drei Bühnen des Friedrichstadtpalastes durfte er spielend, sprechend, singend und sogar tanzend stehen. Aber am liebsten hat er es „im Stück“: Warten auf Godot, Woyzeck, Der nackte Wahnsinn usw.

Interessante Schauspieleraufgaben boten auch Film und Fernsehen: Hilde, das Dienstmädchen, Die Alleinseglerin, Grüne Hochzeit, Der Schlagbaum, Die Galgenbrücke u. v. m.

Auch als Regisseur hatte er an verschiedenen Theatern und beim Deutschen Fernsehfunk gearbeitet – das war nun alles vor der Wende. Nachdem 1992 senatlicherseits „Das Ei“ in die „Pfanne gehauen“ wurde, arbeitet er frei auf dem Schauspielermarkt. Im Fernsehen z.B. als „Rudi Reschke“ in den ZDF-Serien Salto Postale und Salto Kommunale mit Wolfgang Stumph, und unter anderem mit Harald Juhnke in Ach, du fröhliche, in Röpers letzter Fall mit Günter Pfitzmann, in Ich liebe eine Hure mit Uwe Bohm usw.

Mitwirkung auch in zahlreichen Serien wie Schwester Stefanie, Der letzte Zeuge, Straßen von Berlin, In aller Freundschaft etc. Wenn Zeit und Angebot sich gut koordinieren lassen, vor allem Theater: theater 89, Renaissance-Theater, Theater am Kurfürstendamm, Komödie (Berlin), Winterhuder Fährhaus Hamburg, Komödie Dresden, Hans-Otto-Theater Potsdam, Komödie „Am Max II“ in München.

500x hat er den „Philipp Klapproth“ in "Pension Schöller" mit Elisabeth Wiedemann, Winfried Glatzeder, Friedrich Schoenfelder gespielt, mit Renate Krößner in "Die Kaktusblüte", mit Anita Kupsch in "London Suite", den „Friedrich Georg Händel“ in "Eine mögliche Begegnung" mit Günter Junghans, mit Gunther Philipp in seinem Stück "Da wird Daddy staunen", mit Brigitte Grothum als Partnerin war er diesjährig auf Tournee mit der Titelrolle im Stück von Horst Pillau "Der Kaiser vom Alexanderplatz".