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Hans Eduard Herbert von Borsody (*
20. September
1929 in
Wien,
Österreich) ist ein
deutscher
Schauspieler österreichischer Herkunft.
Hans von Borsody entstammt einer Künstlerfamilie.
Sein Vater
Eduard von Borsody war
Filmregisseur, seine Mutter Maria
Geigerin und sein Onkel
Julius von Borsody
Österreichs erster Filmarchitekt. Durch den Beruf
des Vaters kam er bereits mit drei Jahren nach
Berlin, wo er und seine Familie die deutsche
Staatsbürgerschaft annahmen. Im
2. Weltkrieg kehrten sie wegen der verstärkten
Bombenangriffe auf Berlin nach
Wien zurück.
Nach
Abitur und einem Studium der
Fotografie arbeitete Borsody zunächst ein Jahr
bei der “Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt“ in
Wien, bevor er
1950 bis
1952 ein Schauspiel-studium am
Max-Reinhardt-Seminar absolvierte. Danach wurde
er zu einem gefragten und beim Publikum beliebten
Darsteller in den
Heimatfilmen der 1950er Jahre, spielt aber
seither auch immer wieder am
Theater. Ab
1960 sieht man ihn auch vermehrt in
internationalen Produktionen. Seine sicherlich
bekannteste Rolle wurde die des
Detektivs
Cliff Dexter
in der gleichnamigen Krimiserie des
ZDF von
1966 bis
1968. In den 1970ern ist Hans von Borsody nur
noch selten in Kinofilmen zu sehen; herausragend ist
sicherlich seine Besetzung in
Richard Attenboroughs historischem
Kriegsfilm
Die Brücke von Arnheim (1977).
Ab
1980 übernimmt er immer häufiger Gastrollen in
einschlägigen TV-Serien wie
Die glückliche Familie,
Forsthaus Falkenau,
Klinik unter Palmen
und
Der Bulle von Tölz.
Von
1955 bis
1962 war Hans von Borsody verheiratet mit
Rosemarie Fendel. Ihre gemeinsame Tochter ist
die ebenfalls bekannte Schauspielerin
Suzanne von Borsody.
Quelle:Wikipedia |