„Liebes Publikum,
als in mir der
Entschluss reifte,
ein Stück zu
schreiben, in dem
eine Frau ihren Mann
verlässt, schwebte
mir ein Drama vor,
etwas, was dem
Publikum Tränen in
die Augen treiben
sollte.
Aber
bereits am Anfang
des ersten Bildes
unterlief mir eine
Pointe, dann noch
eine und dann noch
eine, bis ich mich
kurzerhand
entschloss, dann
doch lieber eine
Komödie zu
schreiben.“ |
Die Komödie spielt
ironisch mit
Geschlechter-Klischees
und lebt dabei von
ihren frechen
Dialogen. Horst
Janson gibt seiner
Figur Herz und lässt
so den harten Macho
menschlich
erscheinen.
WAZ 2.2.2009 |
Horst Janson erweist
sich als ideale
Besetzung.
Einerseits charmant
und witzig,
andererseits feige
und etwas
berechnend. Curth
Flatow schuf ein
durchweg amüsantes,
spannendes Stück mit
vielen witzigen
Dialogen.
Bersenbrücker
Kreisblatt
26.02.2008 |
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| Komödie |
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Komödie von
Curth Flatow |
Victoria Lichtenstein (A.
Straßburger) verlässt ihren Mann
Dieter (H. Janson), der ein
richtiges Arbeitstier ist. Aber sie
verlässt ihn nicht, weil sie genug
von ihm hat, sondern weil sie nicht
genug von ihm hat.
Kaum ist
sie weg, taucht ein Schulfreund von
Dieter auf, Professor Steguweit (H.
Schäfer). Die beiden plaudern von
alten Zeiten und der Gast schwärmt
von seiner Ehe. Das ist gerade jetzt
kein Trost für Dieter! Und als sich
am nächsten Tag herausstellt, dass er
im Schlaf redet, dass seine erste
Frau von seiner zweiten wusste, die
zweite von der dritten und die
dritte von Victoria, sieht er alle
Chancen schwinden.
Zu allem
Unglück weiß Victoria, dass Dieter
sie einmal betrogen hat. Nur einmal,
aber ein Kind ist unterwegs. Es muss
von ihm sein. Das glaubt Dieter ganz
fest. Der Verlobte der werdenden
Mutter, ein kräftiger Möbelpacker
(H. Hanewacker), leider auch, und
der will ihn zur Rechenschaft ziehen
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Ich find‘ mein Leben
ziemlich nett und
wenn einmal erlischt
es dann bringt es
sicher die BZ in
der Rubrik
Vermischtes. |
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Am 4. Juni 2011
verstarb der Mann,
der sein Ende so
voraussah, im Alter
von 91 Jahren. Aber
die Vorhersage
erwies sich als
falsch: Die
Feuilletons aller
großen deutschen
Zeitungen würdigten
Curth Flatow als
Meister des
Boulevardtheaters,
„der
witzig-eleganten
Dialoge“ mit „dem
Gespür des
Urberliners für die
direkte, knackige
Pointe.“
Tagesspiegel |
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