07.02 bis 27.02.2010
Krimi und Schauspiel zugleich!
2. Inthega-Preis für die Inszenierung
   
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Kleine Eheverbrechen
von Eric-Emmanuel Schmitt
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
Regie: Krzysztof Zanussi
Mitarbeit: Anita Lochner
Ausstattung: Ewa Starowieyska

Mit Nicola Tiggeler und Timothy Peach
Nicola Tiggeler und Timothy Peach
  Nicola Tiggeler > Nicola Tiggeler auf YouTube ("Sturm der Liebe") Timothy Peach
 
Pressestimmen
Nicht nur die grandiosen Spannungselemente ließen die Inszenierung zu einem Erfolg werden, denn auch die Situationskomik und die witzigen, bisweilen ironischen Dialoge unterhielten. Die Harke
Starregisseur Krzysztof Zanussi inszenierte spannendes Verwirrspiel.
Nahe-Zeitung
Die Inszenierung entpuppte sich als Glücksfall. Regisseur Krzysztof Zanussi ließ den Kampf der Geschlechter als hochkonzentrierte Auseinandersetzung zweier intellektuell Ebenbürtiger anlaufen, die sich wie Raubtiere belauern und ihre Leidenschaftlichkeit hinter zivilisierter Beherrschtheit im Zaume halten.
Südwest-Presse

Fesselnde Inszenierung. Gelnhäuser Tageblatt
Mehr Kammerspiel mit subtilen Zwischentönen als Krimithriller, so kommt die Inszenierung von Krzysztof Zanussi daher. Ein immer spannenderes Katz- und Maus-Spiel zwischen zwei Eheleuten. Badische Zeitung
Theater im Rathaus
 
Schauspiel
 
Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall (war es ein Unfall?) sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa, mit der er seit fünfzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung? Ist Lisa wirklich seine Frau? Gilles kann sich (scheinbar?) an nichts erinnern. Wer ist er? Wer ist Lisa? Was für eine Ehe führten sie? Mühsam versucht er seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer Liebe zueinander zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügt?

Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt, waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es im Gegenteil eine Hassliebe, die sie verbindet? Oder spielt gar Gilles falsch? Weiß er mehr, als er zugibt?

Wie sein Dauererfolg "Rätselhafte Variationen - Enigma" ist auch dieses neue Zweipersonenstück des französischen Autors ein faszinierendes Vexierspiel. Zwei Menschen liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch, in dem die Situationen abrupt umkippen und in neue Konstellationen münden, die das Vorangegangene auf den Kopf stellen. Nichts ist so wie es scheint. Bis zum Schluss bleiben die Zuschauer wie auch die handelnden Personen selbst im Ungewissen.

Von Eric-Emmanuel Schmitt liefen schon "Rätselhafte Variationen – Enigma", "Oskar und die Dame in Rosa" und "Monsieur Ibrahim - Die Blumen des Koran" im Theater im Rathaus.