10.06. - 19.06.2016
Der Kino-Erfolg
als Theaterstück
   
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Ziemlich beste Freunde
Komödie nach dem gleichnamigen Film
von Olivier Nakache und Éric Toledano
     
Bühnenfassung: Gunnar Dreßler
Regie: Gerhard Hess
Ausszattung: Cornelia Brey
     
Mit   Timothy Peach, Felix Frenken,
    Sara Spennemann und Michel Haebler
Felix Frenken Timothy Peach
Felix Frenken Timothy Peach
 
 
Timothy Peach
 
Der Münchner Timothy Peach mit deutschem und britischem Pass besuchte die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Nach seinem Studium spielte er bereits Fernsehrollen, unter anderem in der Serie "Petticoat", bevor er von 1989 bis 1991 festes Ensemblemitglied am Stadttheater Augsburg wurde.

Danach begann er als freischaffender Schauspieler zu arbeiten und ist ein beliebter Fernsehdarsteller. Er spielte zum Beistpiel in "Rote Rosen", "Sturm der Liebe" oder "Herzflimmern – Klinik im See". Im Theater im Rathaus war er zuletzt an der Seite seiner Frau Nicola Tiggeler in "Kleine Eheverbrechen" zu sehen.
Gunnar Dreßler
Der Schauspieler, Regisseur und Autor absolvierte seine Schauspiel-ausbildung am Hamburgischen Schauspielstudio und hatte unter anderem Engagements am Landestheater Detmold, dem Ernst-Deutsch-Theater und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

1984 begann seine Laufbahn als Regisseur in der er es mittlerweile auf über 50 Inszenierungen brachte. 1989 gründete er das Theater in der Basilika in Hamburg und übernahm dessen künstlerische und kaufmännische Leitung. Im Jahr 2000 zog Gunnar Dreßler nach Berlin und verlagerte seinen Schwerpunkt auf die Tätigkeit als Theater- und Drehbuchautor.
 
Der beste Beweis, dass die besten Geschichten nur das wahre Leben schreibt!
Der reiche, seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmte Philippe hat genug vom scheinheiligen Mitleidsgetue seiner Umwelt. Und er sucht einen neuen Pfleger, denn keiner hält es länger bei ihm aus. Da schneit der freche Ex-Knacki Driss aus den Pariser Banlieus herein, der – um Arbeitslosengeld beziehen zu können – eigentlich nur Philippes Unterschrift auf seiner Ablehnung braucht. Doch der ebenso respekt- wie furchtlose Außenseiter gefällt Philippe und so engagiert er ihn vom Fleck weg.

Eine gute Entscheidung, denn die ungleichen Männer werden mit der Zeit „ziemlich beste Freunde“ – und das nicht nur, weil Driss mit seiner unkonventionellen Art Philippes steife Entourage gehörig aufmischt. Auch Philippes Freundschaft eröffnet dem Underdog Driss neue Lebensperspektiven.

"Ziemlich beste Freunde" ist ein höchst amüsanter Zusammenprall der Kulturen bzw. Mentalitäten – eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, neuen Lebensmut und Freundschaft. Aus dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache, dem französischen Überraschungs-Kino-Knüller der Saison 2011/12, hat der Schauspieler, Regisseur und Autor Gunnar Dreßler ein ebenso berührendes wie witziges Theaterstück gemacht, das die tragikomischen Ereignisse leicht und liebevoll erzählt.

Der Film, den in Deutschland rund neun, in Frankreich sogar 19,2 Millionen Zuschauer sahen, basiert auf der Autobiografie des aus adliger Familie stammenden ehemaligen Geschäftsführers der Champagner-gesellschaft Pommery, Philippe Pozzo di Borgo.
Tournee-Theater Thespiskarren